Mittwoch, 19. Juli 2017

Frische Bügeleier


Endlich wieder Nachschub im Shop!

Die praktische Bügelhilfe für jeden, der gerne näht.
Denn, gut gebügelt ist halb genäht- das gilt auch in der Hobbyschneiderei.
Doch gerade an Rundungen wie z.B. bei Abnähern, an Prinzessnähten und der Armkugel scheitert
die perfekte Ausführung oftmals an mangelndem Handwerkszeug.
Mein Bügelei schafft hier Abhilfe:
Mit seiner handlichen Größe findet es Platz in jeder kleinen Nähecke und ist helfend zur Stelle,
wenn es kniffelig wird. Das Ausbügeln von Rundungen jeder Art wird zum Vergnügen.
Das Schneiderherz-Bügelei zeichnet sich aus durch die hochwertige feste Füllung aus, die sich trotzdem noch leicht formen lässt. Somit kann dieses Bügelei auch seitlich aufrecht verwendet werden- ganz so, wie es die jeweilige Nahtstelle erfordert. Dazu kommt, dass dieses Bügelei nicht nur praktisch ist, sondern auch ein Schmuckstück im Nähzimmer. So macht Bügeln Spaß!


Donnerstag, 6. Juli 2017

Farbpalette

Ich habe ein wenig in meinem Blog zurückgeblättert.
Ab und an tut es einfach gut, einen Blick auf sein Werk zu werfen...
Zurückblicken und sich auf die Schulter klopfen- statt sich ständig darüber Gedanken zu machen, wie man regelmäßig frischen und "guten Content" schafft.  ;)

Hier also einfach mal ein kleiner Blick auf meine "Selfmadefashion" :

Collage Farbschema Schneiderherz diy Fashion
Viele Lieblingsstücke, natürlich aber auch einige Fehlversuche und Experimente- wäre sonst ja auch langweilig, oder?!
Beim Blick auf die Collage, wurde mir auch wieder bewusst, wie zufrieden es mich macht, ein Farbschema für mich gefunden zu haben. Ich bin also mal mit der Farbpipette ins Bild gegangen und habe mir eine kleine, persönliche Color-Palette gemacht- ist das nicht hübsch?! ColorPalette Farbpalette Schneiderherz
Ich liebe Farbpaletten und ertappe mich im Baumarkt gern dabei, faziniert vor den Wänden mit Farbprobekärtchen zu stehen. Und ich beneide Menschen, die (meist beruftsbedingt) so einen tollen  Pantone Farbfächer* ihr Eigen nennen dürfen. Ich besuche gern die Pantone Homepage und erfreue ich mich an den Farbwelten, die jährlich als neue Trends vorgestellt werden.
Ich mag Farbe - aber ich muss sie halt nicht immer um mich haben. 

Und- wie ist es bei Euch?
Schöpft ihr aus dem Vollen? Je bunter- umso besser und immer wieder anders?
Oder habt Ihr auch Eure kleine persönliche Palette gefunden, auf die Ihr immer wieder gern und voller Zufriedenheit zurückgreift?

Ich bin gespannt!



*Dieser Link ist ein Affiliate-Link: Wenn Ihr etwas kauft, darf ich mich über eine kleine Provision freuen- 
natürlich ohne, dass Euch Mehrkosten entstehen! 


Beitrag verlinkt bei RUMS

Donnerstag, 29. Juni 2017

Vår- Sommertop von Muckelie

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Sommer bitte! Denn aus der Schweiz kommt jetzt ein ideales Schnittmuster für warme Sonnentage: Suzann von Muckelie hat das Top Vår aus Webware entworfen.
Es zeigt sich mit moderatem Ringerrücken und Schulterpasse; eine Kellerfalte im Rücken sorgt für leicht luftigen Sitz. Die Knopfleiste ist ein Blickfang und diverse Kragen/Ausschnittvarianten lassen die Wahl, sein ganz persönliches Sommertop zu nähen.
Die bebilderte Anleitung ist ausführlich und zeigt detailliert alle wichtigen Arbeitsschritte.
Tipps zum Anpassen an die persönliche Figur machen die Sache komplett.

Ich durfte Vår schon vor Veröffentlichung nähen- allerdings ist meine Variante nicht so ganz im Sinne der Erfinderin. Der Schnitt ist ja speziell für Webware ausgelegt und ich wollte gern ein schwarzes Vår, hatte aber leider kein schwarzes Leinen parat... Also habe ich es gegen jede Vernunft aus PoloPique genäht. Keine ideale Wahl... Der Polostoff ist zwar nicht wirklich doll dehnbar- aber eben ganz anders als eine Webware.
Ich habe nach Maßtabelle Gr.40 gewählt und die vordere Mitte abgeändert (keine Knopfleiste- stattdessen im Bruch mit Kellerfalte) und die Weite an den Seitennähten angepasst.
Die Auschnittkanten habe ich nur umgelegt- das war bei meiner Wirkware möglich. Wenn man- wie ja auch gedacht- Webware verarbeitet, sieht der Schnitt schöne Belege oder Schrägbandeinfassung vor.

Muckeli Top Vår für Webware

Ich war übrigens erst etwas skeptisch, ob ich mich mit den tiefen Schulterauschnitten anfreunden kann. Denn ich mag es gar nicht, wenn mein BH-Träger rausguckt. Aber tatsächlich habe ich ein "Drunter" im Wäscheschrank gefunden, bei dem nix blitzt.

So ist das Top nun ein netter Begleiter, wenn der Sommer in den Norden zurückkehren sollte (auch wenn die Vokuhila-Silhouette es nicht schaffen wird, zu meiner Lieblingsform zu werden...)

Mein Fazit:
Vår ist ein schöner Webwaren-Schnitt. Er bietet jede Menge Gestaltungspotenzial- das kann man HIER bei den Modellen sehen, die die Probenäher gezaubert haben.
Man sollte sich aber auf jeden Fall an die Stoffempfehlung halten und die schönen Gestaltungselemente wie Paspel, Kragen und Knopfleiste sorgsam und mit Genuss nähen- denn auf Seite 3 in der Anleitung steht nicht ohne Grund: "Gut Ding will Weile haben"

Das eBook Vår erhaltet Ihr ab heute im Muckelie- Shop.



*Das eBook wurde mir zum Testen zur Verfügung gestellt. Meine Meinung und mein Blogbeitrag bleiben davon aber unberührt.

Beitrag verlinkt bei Rums- der Linkparty am Donnerstag für Selbermacher

Mittwoch, 28. Juni 2017

12 Colours of Handmade Fashion - Wir machen Blau

Halbzeit bei der Farbparade auf Tweed & Greet.
Monat für Monat trommelt Selmin dort die Schar der Selberschneiderinnen unter einem Farbmotto zusammen- doch Grün, Beige, Rosa und Gelb konnten mich bisher nicht zum mitmachen locken.
Farbe ist halt nicht so meins...
Der Mai mit Weiß wäre schon eher was für mich gewesen, aber irgendwie klappte es trotzdem nicht mit meiner Teilnahme.

Umso mehr freute ich mich dann Anfang Juni- denn Selmin verkündete Blau als Farbe des Monats!
Perfekt- Blau ist mein Bunt. Es ist die Farbe, die neben Grau, Schwarz und Weiß einen festen Platz in meiner Garderobe hat

Zwar ist dieses "Farb-Rosinen picken" nicht ganz im Sinne der Erfinderin, denn die Aktion "12 Colours of  Handmade Fashion" soll ja die Möglichkeit bieten, auch mal Neues zu wagen
....aber für’s nächste Jahr hab‘ ich mir fest vorgenommen, mich jeden Monat an eine neue Farbe zu wagen und mit Farbkombinationen zu experimentieren. Und ich will damit nicht alleine sein. Deswegen lade ich Euch ein,  einfach mitzumachen! So können wir uns im nächsten Jahr Monat für Monat gemeinsam mit einer Farbe beschäftigen und uns überlegen, welchen Platz sie in unserer Garderobe haben könnte. Es geht darum, farblich vielleicht auch einmal über seinen Schatten zu springen.
Zitat Selmin im Einleitungspost zur Aktion
Aber was soll's- das hab ich hinter mir.
Ich fühle mich mit meinen Farben wohl und finde, es gibt so viele Schattierungen und Nuancen, dass auch eine Beschränkung auf wenige Farbe nie wirklich langweilig wird.
Hier also mein Beitrag in Blau:

12 Colours of Handmade Fashion Blau Schneiderherz Top Wasserfallausschnitt

Das Top ist aus sommerlicher, hellblauer Baumwolle mit weißen Ministernchen. Es hat einen Wasserfallkragen, Raglanschultern und am Saum eine Blende mit kleinen Bindebändern, um das ganze locker zu knoten. Das Schnittmuster ist aus einer alten Burda- nämlich 12/2005 Modell 111.

Mittwoch, 14. Juni 2017

Schnipp Schnapp- Frau Fannie ab!

Nachdem ich bei meinem Rock Pretin die Vorzüge von Taschen an Röcken wieder mal schätzen gelernt habe, gab es heute spontan noch einen Neuzugang in meinem Kleiderschrank, der mit praktischem Stauraum punkten kann: Einen superbquemen Rock aus schwarzem Sweat mit Hüftpassentaschen!

Genaugenommen ist dieser Rock übrigens kein Neuzugang, denn bis ich heute beherzt zur Schere griff, war er nämlich ein verschmähtes Kleid:
Meine Frau Fannie von Schnittreif mit langen Ärmeln, die ich HIER vorgestellt hatte und seitdem nicht wirklich warm mit ihr wurde. Schon damals hatte ich das Vorhaben im Hinterkopf, das Kleid in einen Rock zu ändern.

Kleid in Rock ändern Frau Funnie selber nähen

Lange nur dran gedacht und nun endlich auch getan- und die Wandlung war wirklich kein Hexenwerk

Mittwoch, 31. Mai 2017

Warum ein Rock Taschen haben sollte...

Ich habe gestern beim Durchsortieren meines Kleiderschrankes bemerkt, dass ich reichlich Röcke habe... Vom einfachen Jerseyrock in vielen Varianten, bis zu diversen Modellen in Webware, reicht meine Auswahl. Ich trage sie eigentlich sehr gerne - doch immer wieder merke ich, dass mir eigentlich an allen die Tasche fehlt... Schnell mal den Hundebeutel für die Gassirunde einstecken oder ein Taschentuch diskret verschwinden lassen- Fehlanzeige.
Bei vielen meiner Röcke würde mich jedoch eine Tasche wiederum auch stören- denn wenn z.B. der JerseyRock oben schmal sitz, dann zeichnet sich jede Art von Tasche nun einmal blöd durch.

Nun gibt es aber eine Taschenart, die sich auch wunderbar für Kleidung eignet, die an Taille und Hüfte eher schmal sitz- die Hüftpassentasche.
Sie bewährt sich seit Jahren an meinen geliebten Marlenehosen (z.B. hier) und jetzt habe ich auch einen schönen Rockschnitt für mich gefunden, der praktische Taschen mitbringt.
Die Hüftpassen-Taschen setzen unter der angenehm breiten Blende des Rockes an.
Hier KLICK habe ich das Model schon einmal genäht und man kann auf den Fotos die Schnittführung gut erkennen.
Nachdem das erste Modell bei einer lieben Nähfreundin im Kleiderschrank gelandet ist, habe ich mir jetzt noch einen Rock aus dunkelblauer Baumwolle genäht.
Der Stoff war ein gut abgelagertes Schätzchen- die Menge reichte gerade für meine Wohlfühllänge. Das Material hat eine ganz feine Struktur und etwas Stand- ist aber leider etwas knitteranfällig und zieht ziemlich die Flusen an.
Aber trotzdem ist der Rock wunderbar alltagstauglich. Ursprünglich wollte ich die Blende noch etwas tiefer schneiden- aber ich bin froh, sie doch fast taillenhoch gelassen zu haben. So ist die Blende breit genug, um den Bauch abzudecken und auch mal ein kleines Fressbäuchlein im Zaum zu halten, ohne unangenehm zu drücken.

Rock mit Taschen selber nähen Schnittquelle Pretin Schneiderherz

Und die Taschen sind wirklich toll. Natürlich taugen sie nicht, um Handy, Schlüsselbund und einen dicken Geldbeutel zu verstauen- aber für Dinge, die man einfach mal zwischendurch loswerden muss- perfekt.
Und außerdem kann man ganz wunderbar seine Hände darin vergraben, wenn man beim fotografieren mal wieder nicht weiß, wohin mit seinen Händen...

Hüftpassentaschen an Rock , selbst genäht, Pretin von Schnittquelle

Rockschnitt: Model Pretin von Schnittquelle 
Gr. 38, Hüftbogen etwas abgeflacht und in der Länge 7,5 cm zugegeben- ich bin 1,78cm groß
Schnittmuster Jäckchen: Burda 8808 (Hier schon einmal genauer vorgestellt KLICK)

Und- wie steht Ihr zu Taschen an Eurer selbstgenähter Kleidung? Ein Must-Have oder nur eine praktische Zugabe?!





Heute- am letzten Tag des Wonnemonats Mai- reihe ich mich mit meinem Rock beim MeMadeMittwoch ein, der Inspirations-Plattform für selbstgenähte Kleidung.
Schaut unbedingt vorbei!



Mittwoch, 17. Mai 2017

Braucht Frau ein Wickelkleid?

Es gibt Modeklassiker.
Kleidungsstücke, die augenscheinlich keine Halbwertszeit haben.
Das Wickelkleid ist eines davon.
Es soll bequem, elegant, vielseitig, schmeichelhaft und überhaupt DAS Kleid der Kleider sein- ein unentbehrliches und unkompliziertes Basicteil...

Ich bin da allerdings schon immer skeptisch gewesen: Was man wickeln muss, kann nämlich so unkompliziert gar nicht sein... Ein paar Versuche hat es in meiner Nähkariere gegeben- aber Lieblingsteile wurden weder Wickelblusen noch Wickelröcke.

Doch manchmal bin ich ein wenig Lemming und der aktuell durch die Nähwelt geisternde Hashtag mit der Frage, ob es #nocheinwickelkleid braucht, erinnerte mich an ein Schnittmuster, das ich mir schon vor längerer Zeit mal gekauft hatte: Onion 2014
Urspünglicher Plan war, das Raglan-Modell als Basis für einen Jerseymantel zu verwenden- doch Taten folgten nie.

Also warum nicht?! In Frühlingslaune kaufte ich einen blauen Jersey mit kleinen Federmuster und nähte mir das Wickelkleid.

Mode selbstgenäht Wickelkleid Sommerkleid Schnittmuster Onion 2014

Tja und was soll ich sagen?!
Braucht Frau ein Wickelkleid?
Frau vielleicht- ich nicht unbedingt...
Warum?


Montag, 8. Mai 2017

Von ungeliebten Stoffen und halbherzigen Projekten

Ich habe vor kurzem mal wieder mein Nähzimmer aufgeräumt- ein kleiner Anfall von leichter Ausmistlaune, wahrscheinlich bedingt durch die Lektüre von Marie Kondos „Magic Cleaning“*.

Einige Stoffe wurden aussortiert- unter anderem ein großzügiges Stück mausgrauen Hemdenstoffes. Baumwolle, mit einem Anteil an Polytierchen, gewebt als mikoskopisch kleines Hahnentrittmuster. Ich mag Herrenhemdstoffe eigentlich sehr gerne- denn wenn man Glück hat, findet man schöne Qualitäten, die sonst in der Konfektion zu hochwertigen Hemden verarbeitet werden.
Doch dieser Stoff war ein Fehlkauf. Irgendwie zu grau, zu dünn und leider keine reine Baumwolle, wie gedacht…

Tipp: Wenn Du, wie ich in diesem Fall, keine Materialangaben bei einem Stoff hast- oder Du skeptisch bist, ob die Angaben korrekt sind, kannst Du per Brennprobe recht gut herausfinden, um was für ein Material es sich handelt. Ich habe das damals in der Berufsschule gelernt- wenn Du mehr dazu erfahren willst, schau mal bei  Constanze von Nahtzugabe vorbei- sie hat einen schönen Blogbeitrag dazu verfasst- und noch viel besser, sie hat sogar ein Buch zu dem Thema geschrieben:
"Stoff und Faden: Materiallexikon" *


Nach den Stoffen, habe ich noch ein wenig in meinen Schnittmustern gestöbert und auch dort einiges ausgemistet. Dabei fiel mir ein Schnitt in die Hände, den ich vor vielen Jahren mehrmals vernäht hatte. Die Tuniken haben mir damals sehr gefallen- so sehr, dass ich eine davon wortwörtlich aufgeschlissen habe.  Burda 8501, ein Easy Model-, mit Abnähern auf Figur gebracht, die Ärmel mit vernünftiger Armkugel und sogar mit kleinem Abnäher an den rückwärtigen Schulternähten, um auch diese Partie schön zu formen.

Tunika selber nähen Burda

Damals hatte ich die Tunika in Gr. 38 genäht- das Ganze aber als sehr schmal in Erinnerung.
"Ob der Schnitt auch heute noch was für mich ist?! So eine Sommertunika aus Webware- das wäre doch was… Aber ob die nicht doch zu schmal sitzt?! Da könnte ich doch ein Testmodell nähen in Gr. 40- habe doch gerade diesen grauen Stoff aussortiert..."

Tunika selber nähen Abnäher und Schnittdetails Burda

Doch was soll ich sagen.
Irgendwie habe ich da wohl ein paar negative Wellen zuviel an den Stoff gesendet…
Das Projekt zeigte sich als fuchtbar zäh… Beim Zuschnitt dachte ich noch, es wird vielleicht eine tragbare Tunika- aber bis ich Lust (und Zeit) fand, die ersten Nähte zu nähen, war der Widerwille so gewachsen, dass ich jetzt aufgehört habe und die Tunika nicht weiternähen werde.
Immerhin reichte es, um festzustellen, dass ich die Größe 40 in den Schultern auf jeden Fall brauche, aber auch, dass mir bei der Tunika so in uni doch das „gewisse Etwas“ fehlt.

Wahrscheinlich sollte ich einfach nicht der Erinnerung an zwei alte Kleidungsstücke nachhängen- denn was damals so toll war, wird es heute vielleicht nie mehr werden…

Vielleicht wäre ja der neue Schnitt von Elke eine bessere Wahl, wenn ich eine neue Sommertunika möchte?!  Die Tunika „Elle“ - ein Schnitt für Nähgenießer…
Den mausgrauen Stoff hätte aber wohl auch dieser Schnitt nicht schöner gemacht. Ich hätte das Stück in der Ausmistkiste lassen sollen.
Ich glaub, ich muss „Magic Cleaning“* nochmal lesen- denn Marie Kondo hätte den Stoff einfach weggeworfen, als feststand- er macht nicht glücklich...!

Und, geht es Euch auch manchmal so, dass Ihr Euch ein Projekt aufhalst, obwohl ihr eigentlich wisst, dass es kein HappyEnd geben wird?






*Dieser Link ist ein Affiliate-Link: Wenn Ihr etwas kauft, darf ich mich über eine kleine Provision freuen- natürlich ohne, dass Euch Mehrkosten entstehen! 


Sonntag, 30. April 2017

Mein Bügel-Ei, ab jetzt im eigenen Shop!

Am 1. Mai 2017 ist es endlich soweit und mein kleiner Schneiderherz-Shop ist mit Bügeleiern bestückt. Wenn ihr die praktische Bügelhilfe für euer Nähzimmer haben möchtet, dann schaut unbedingt mal vorbei und sichert euch euren Favoriten!

www.schneiderherz.com
www.schneiderherz.com


Du weißt gar nicht, was ein Bügelei ist und wie es dir deinen Nähalltag erleichtert?! Hier mal ein paar Anwendungsmöglichkeiten:

Das Bügelei, die praktische Bügelhilfe von Schneiderherz

Gut gebügelt ist nämlich halb genäht und das gilt auch in der Hobbyschneiderei.
Doch gerade an Rundungen wie z.B. bei Abnähern, an Prinzessnähten und der Armkugel scheitert die perfekte Ausführung oftmals an mangelndem Handwerkszeug. Das Bügelei von Schneiderherz schafft hier Abhilfe: Mit seiner handlichen Größe findet es Platz in jeder kleinen Nähecke und ist helfend zur Stelle, wenn es kniffelig wird. Das Ausbügeln von Rundungen jeder Art wird zum Vergnügen.
Das Schneiderherz-Bügelei zeichnet sich aus durch die hochwertige feste Füllung aus, die sich trotzdem noch leicht formen lässt. Somit kann dieses Bügelei auch seitlich aufrecht verwendet werden- ganz so, wie es die jeweilige Nahtstelle erfordert. Dazu kommt, dass dieses Bügelei nicht nur praktisch ist, sondern auch ein Schmuckstück im Nähzimmer- so macht Bügeln Spaß!






Ich hoffe, in naher Zukunft wird sich das Sortiment bei Schneiderherz nicht nur auf das Bügelei beschränken. Denn es gibt ja so viel Schönes und Praktisches, das jedes Schneiderherz erfreut.


Donnerstag, 13. April 2017

Über Probestücke, Wohlfühllängen und fehlende Kombipartner

*Werbung
Kennt Ihr das auch?
Da hat man einen Schnitt, den man unbedingt mal ausprobieren möchte und im Stoffvorrat findet sich nichts wirklich Optimales. Die Überlegung, ob man sich auf den Weg macht und was Passendes kauft wird natürlich gleich von der Vernunft durchkreuzt, denn man kann ja erst mal ein Probestück aus vorhandenem Stoff nähen.
Genau so enstand mein Rock Pretin von Schnittquelle.
Das Vernunftsstück Stoff war ein mauschelblauer Chambray von Stoff & Stil. Gekauft "nur mal so" in Dänemark, leider von nicht so traumhafter Qualität wie gedacht- zum Glück nur 1 Meter mitgenommen.
Der Meter reichte genau für die Originallänge vom Rockschnitt (Seitennahtlänge 54cm) und mir war schon beim Zuschnitt klar, dass das bei einen Sommerrock, den ich ohne Strumpfhose tragen will, nicht für meine persönliche Wohlfühllänge reichen wird. Ich bin da Eigen und finde "Knie natur" bei mir einfach nicht hübsch.
Doch erst mal eifrig genäht- um die Länge wollte ich mich später kümmern.
Gr.38 passte gut- einzig am Hüftbogen musste ich etwas weibliche Rundung wegnehmen. Da der Rock hinten mittig schließt und ich die Blenden vor dem Schließen der Seitennähte angenäht hatte, war die kleine Anpassung kein Problem. Die obere Rockkante sitzt bei mir in der Taille- ich denke, das nächste mal werde ich dort ein Zentimeterchen wegnehmen.
Das Längenproblem löste ich mir einer Blende- einen geraden Streifen im Bruch, den ich etwas in Form gebügelt habe, um in an die leicht gerundetet Saumkante nähen zu können. Bei der Wahl des passenden Streifens musste ich lange suchen, bis ich ein harmonisches Stück gefunden hatte, denn der Blauton des Chambray ist etwas speziell...

Rock selber nähen Model Pretin Schnittquelle

Donnerstag, 6. April 2017

Blau ist mein Bunt... Eine neue Leinenhose

Werbung*
Der Sommer kann kommen, denn ich bin gerüstet! Ich habe nämlich eine neue Lieblings-Leinenhose in blau, luftigleicht, marlene-weit und unkompliziert.

Schnittquelle Assuan Hose leinen Schneiderherz nähen

Das schöne Leinen mit leichtem Glanz lagerte schon seit dem vorletzten Stoffmarkt bei meinen Schätzen. Zunächst dachte ich, ich nähe daraus nach meinem heißgeliebten, uraltbewährtem "Neue Mode-Schnitt" ein neues Beinkleid- aber zu meinem Glück entdeckte ich bei Schnittquelle Schnitt Assuan. Ganz mutig und nach kurzer Rücksprache mit Stefanie von Schnittquelle wählte ich den Schnitt in 38- obwohl ich laut Maßtabelle genau bei Größe 40 liege. Aber die Erfahrung hat mir schon so oft gezeigt, dass ich bei Größe 40 oft noch Weite wegnehmen muss, um mich wirklich wohl zu fühlen und außerdem neigt Leinen beim Tragen gern dazu, sich zu dehnen. Die leidige Erfahrung musste ich ja im letzten Jahr gleich bei zwei Hosen machen...

Sonntag, 2. April 2017

Mein Online-Kurs bei Makerist

Lust auf einen zeitlosen Klassiker, den Ihr aus Eurem Lieblingsstoff zaubern könntt?!
Dann ist dieser Onlinekurs vielleicht das richtige für Euch.
Als Eure Makerist-Trainerin zeige ich Schritt für Schritt und ganz ausführlich, wie Ihr einen Lieblingsmantel schneidern könnt.
Noch gibt es den Kurs zum Einführungspreis, also nix wie hin und buchen...
Kurs bei Makerist

Hier gibt es den Trailer zu sehen und You Tube macht irgendwie immer die drolligsten Startbilder- also schnell auf PLAY drücken ;)




Ich freu mich auf Euch!